Alles rund um den Deutschunterricht. Der XII. Deutschlehrertag in Duschanbe

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Bereits am Freitagabend, als die deutsche Botschaft alle Deutschlehrer*innen und Dozent*innen zu einem Empfang einlud, wurde klar, wie begeistert viele Lehrende die deutsche Sprache in Tadschikistan vermitteln. Bei dem ein oder anderen informellen Gespräch, Getränk und Snack hatten sowohl Lehrende, DAAD-Mitarbeiter als auch Referenten die Chance sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen.

Am Samstagmorgen sollte es bereits losgehen. Nachdem sich alle Deutschlehrenden registriert hatten, eröffnete der Rektor der Slawischen Universität, der Bildungsminister, der Deutsche Botschafter in Tadschikistan sowie einige Mitarbeiter der beteiligten Organisationen den Deutschlehrertag. Sie sprachen über den Stand des Deutschen in Tadschikistan, mögliche Kooperationsprojekte und aktuelle Ereignisse in Deutschland. Durch eine Kaffeepause gestärkt, hatten die Deutschlehrenden im Anschluss die Chance eine Reihe von Seminaren mit ganz unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten zu besuchen und mehr zu Methoden um die vier Kernkompetenzen des Spracherwerbs (Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen) zu lernen. Bereits die Seminartitel ‘Hier ist der dritte Deutsche Sprachkurs mit der Tagesschau – Tagespolitische Themen im Deutsch Unterricht‘, ‘Spaß am Stationenlernen in der Schule‘ und ‘Schreiben im DaF-Unterricht‘ sprechen für die Diversität der Workshops.

Nach einer traditionellen tadschikischen Mahlzeit, bestehend aus Salat, Osh und Tee, besuchten die Deutschlehrenden am Nachmittag weitere Workshops, bevor sich sowohl der ‘Verband für Deutschlehrer/innen und Germanisten der Republik Tadschikistan‘ als auch der ‘Deutschlehrerverband für Schullehrer‘ zu ihrer jährlichen Versammlung trafen, um über aktuelle Erfolge, Probleme und Herausforderungen im Deutschunterricht zu sprechen.

Abschließend wurden die Gewinner der Wettbewerbe von DAAD und ZfA gekürt. Den Schreibwettbewerb ‘Es gibt einen Ort‘, welcher Studierende und Lehrende dazu aufforderte eine Geschichte über einen Ort, sowohl fiktiv als auch real, zu schreiben, gewann Suhro Gulomowa mit einer Geschichte über das Geburtshaus in Duschanbe. Beim Plakatwettbewerb überzeugte die Zuschauer  ein Bild, bei dem ein fliegender Wal die Wüste mit Wasser aus dem Meer zum Leben erweckt.

Nachdem alle Teilnehmer*innen ihre Zertifikate abgeholt und sich für ein Gruppenfoto zusammengefunden hatten, traten alle Beteiligten voller Vorfreude auf das nächste Jahr den Heimweg an.